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Erstes Weihnachtskonzert vom Spielmannszug Malente ein voller Erfolg

Echte Bigband-Qualitäten bewies der Spielmannszug im TSV Malente mit seinem ersten Weihnachtskonzert im voll besetzten Kursaal am Sonnabendabend. Die 21 Instrumentalisten unter der musikalischen Leiterin Katrin Steffen wurden mit stehenden Ovationen belohnt.
„Ich wusste gar nicht, dass die so etwas spielen können“, waren sich viele Besucher einig, die eine musikalische Reise um die Welt erlebten. Mit weihnachtlichen Klängen machte der „Musik-Express“ bei „Rudolf, the red nosed reindeer“ in Skandinavien Station, begrüßte Spaniens „Feliz Navidad“ und pausierte beim englischen „Last Christmas“. Und auch Welthits wie „The lion sleeps tonight“ aus Disneys „Der König der Löwen, Michael Jacksons „Heal the world“, „Happy Christmas/War is over“ von John Lennon u. Yoko Ono und „Rhythm of the rain aus dem Film „Pocahontas“ präsentierte der Spielmannszug gekonnt. Als krönender Abschluss erklang „Happy new year“ von ABBA.
Drei Monate studierten die Musiker die 16 neuen Stücke aus dem Rock-Pop-Bereich, Filmhits und Weihnachtslieder mit harmonischen, weichen Klänge und viel Dynamik ein. Die Hingabe und die Begeisterung am Präsentieren spiegelte sich nicht nur in der Musik wieder, sondern auch im stimmungsvoll dekorierten Saal und schmackhaften Pausensnacks.
„Es war einfach nur grandios“, resümierte Manfred Buck, Leiter vom Spielmannszug, der eine lobende Bestätigung durch Kay Pries vom Musikerverband Schleswig-Holstein erhielt. Mit dem Konzert hat der Spielmannszug bewiesen, dass er mehr kann, als nur Märsche zu spielen. Für Manfred Buck steht fest: „Dieses Konzert ist der Beginn einer langen Reihe von Weihnachtskonzerten des Spielmannszuges.“
Pressedienst Ostholstein
Kerstin Emma Ahrens

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50 Jahre MVSH: "Hier spielt die Musik": Ausstellung in der Sparkasse

Lübecker Nachrichten v. 23.09.12

„Hier spielt die Musik”: Ausstellung in der Sparkasse

Vorstellung der Ziele und Aufgaben des Musikerverbandes.

Eutin - „Hier spielt die Musik”: Unter diesem Motto feiert der Musikerverband Schleswig-Holstein (MVSH) in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde eine Wanderausstellung konzipiert, die ab sofort in der Filiale der Sparkasse Holstein in Eutin zu sehen ist. Auf 19 modernen Schaubildern werden Geschichte, Ziele, Aufgaben und musikalische Angebote des MVSH und seiner Mitgliedsvereine gezeigt. Darüber hinaus gibt es Informationen über die Blasmusik und die Spielleute von heute im 21. Jahrhundert in Schleswig-Holstein, über die Wege, die zur Musik und zu den Musikervereinen in Schleswig-Holstein führen, über die musikalischen Ausbildungsmöglichkeiten der Vereine und des MVSH und über die wichtigsten Instrumente.
„Gemeinsames Musizieren verbindet”, erklärt Sparkassen-Vorstand Joachim Wallmeroth. „Mit dem Spielen eines Instruments im Orchester, Musikzug oder als Solist sind nicht nur Freude und Spaß verbunden”, so die MVSH-Präsidentin Herlich Marie Todsen-Reese. „Es werden darüber hinaus Fertigkeiten, Begabungen sowie Kompetenzen entwickelt und gefördert, die sowohl im Schulalltag als auch später in Ausbildung, Beruf und im Privatleben von unschätzbarem Wert sein werden, wie beispielsweise Disziplin, Konzentrationsfählgkeit, Teamgeist, Durchhaltevermögen, Selbstvertrauen und soziale Kompetenz.” Weitere Informationen zum MVSH sind zusammengefasst in der Festschrift „Hier spielt die Musik” von Jan und Björn Sonnenberg, die in der Sparkasse Holstein während der Öffnungszeiten eingesehen und auch erworben werden werden kann.

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LMF 2012: Holsteinischer Courier v. 10.09.12 - Gute Musik und Feierstimmung

 

Beim Landesmusikfest nahmen zahlreiche Vereine an den Wertungsspielen teil / Das Landesblasorchester gab ein großartiges Konzert

Neumünster. Ulrike Pieper war am aufgeregtesten. Die zwölfjährige Querflötistin von der Bläserharmonie Kiel durfte gestern Nachmittag gemeinsam mit ihren beiden Mitspielern Anna-Lena Braasch (29) und Johannes Simmat (18) aus den Händen von Landtagspräsident Klaus Schlie die offizielle Urkunde in Empfang nehmen. Beim Landesmusikfest hatte die 50-köpfige Bläserharmonie mit der Bestnote "Ausgezeichnet" in der höchsten Kategorie die Konzertwertung für sich entschieden.

"Ich bin total stolz auf meine Musiker", hatte schon am Vortag die Dirigentin Sonja Hummel nach dem furiosen Auftritt in der Stadthalle bekundet. Insbesondere das Stück "Of Sailors and Whales", das in starken musikalischen Bildern dem berühmten Roman "Moby Dick" nachempfunden ist, überzeugte die beiden Wertungsrichter Harrie Boers aus den Niederlanden und Qijang Xu aus China. Ungewöhnlich für ein Blasorchester: Im dritten Satz wurde aus den 50 Musikern ein eigener "Bordchor" - die eigens aufgestellte Schiffsglocke rief die "Seeleute" zum gemeinsamen Gesang.

"Ausgezeichnet" für das Blasorchester Tungendorf

Auch weitere Orchester und Spielmannszüge spielten in verschiedenen Klassen vor den Wertungsrichtern, dazu gab es noch eine Marschwertung für die Spielmannszüge. Aus Neumünster und Umgebung erhielt das Blasorchester Tungendorf ein "Ausgezeichnet" in der Leistungskategorie 3 der Konzertwertung Blasorchester. In derselben Kategorie erhielt das Blasorchester Langwedel ein "Sehr Gut". Der Musikzug Sventana Bornhöved schnitt mit "Gut" in der Marschwertung und in der Konzertklasse ab. Die Nortorfer Spielergarde erhielt ein "Sehr gut" in der Marschwertung und außerdem ein "Gut" im Landespokal.

Ein zweiter Höhepunkt des Landesmusikfestes war das Konzert des Landesblasorchesters in der Anscharkirche am Sonnabend. Unter der Leitung von Andreas Siry präsentierten die Musiker ein Programm, das bei den über 300 Besuchern keine Wünsche offen ließ. Nach südamerikanischen Klängen der "Second Suite for Band" von Alfred Reed folgten das "Concertino op. 26 für Klarinette" von Carl Maria von Weber, bei dem die zwölfjährige Jade Lehmann als hervorragende Solistin glänzte, sowie drei Sätze aus der Vertonung des Buches "Herr der Ringe" von Johann de Meij. Im Anschluss spielten die rund 50 Musiker das "Lied ohne Worte" von Rolf Rudin, und zum Abschluss erklang die "Alpina Saga" von Thomas Doss.

Das Publikum war begeistert und bedachte das gut gelaunte Orchester mit lang anhaltendem Applaus.

Fröhlich ging es dann für die Musiker auch in die lange Partynacht am Caspar-von-Saldern-Haus. Hier wurde nicht nur Musik gemacht, sondern auch ordentlich gefeiert.

Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/holsteinischer-courier/artikeldetails/artikel/gute-musik-und-feierstimmung.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=111&cHash=59ac28345976ac977186d542683837b1

 

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LMF 2012: Holsteinischer Courier v. 10.09.12 - Kommentar: Chance verpasst

LMF 2012 3Ba-Da-Boom, Weinköste, Kunstflecken - was für eine Kulisse für das Landesmusikfest, noch dazu das zum 50. Bestehen des Musikerverbandes Schleswig-Holstein! Musiker wissen, wie karg oft Landesmusikfeste organisiert sind. Meist geben die Vereine ihr Konzert oder nehmen an den Wertungsspielen teil und reisen ab, weil das Programm wenig attraktiv ist. Das Fest in Neumünster hingegen schien vielversprechend. Schade nur, dass das Straßenmusikfestival Ba-Da-Boom und das Musikfest am Sonnabend sich nicht ergänzten, sondern in die Quere kamen. Konzertplätze waren doppelt vergeben, Bühnen zu dicht aneinander. Weil es trotz aller Bemühungen der Musiker untereinander keine Auftrittsmöglichkeit gab, musste mindestens ein Orchester unverrichteter Dinge wieder abreisen: Höchststrafe für Musiker! Pannen gibt es bei so einem großen Fest mit hohem ehrenamtlichen organisatorischen Aufwand immer. Doch mit einer vernünftigen Zusammenarbeit der Organisatoren und besserer Kommunikation hätte sich das vermeiden lassen. Auch wenn am Sonntag wieder Wetter und Ablauf stimmten, bleibt ein Nachgeschmack. Hier wurde eine tolle Chance verpasst. Schade für die Musiker, schade für das Image des Musikerverbandes und auch für das der Stadt Neumünster.

Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/holsteinischer-courier/artikeldetails/artikel/chance-verpasst-1.html

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LMF 2012: Holsteinischer Courier v. 10.09.12 - Kollisionen als Wermutstropfen

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37. Landesmusikfest lockte Tausende von Menschen in die Stadt / Pannen in der Organisation sorgten für Unmut / Ein Auftritt platzte

Neumünster. Musiker in ihren Uniformen prägten das Bild, und überall lag Musik in der Luft: Wo Orchester, Musik- und Spielmannszüge und Straßenmusiker loslegten, scharten sich Menschen um sie, lauschten begeistert und spendeten herzlichen Applaus. Zum 37. Landesmusikfest bevölkerten über 1000 Musiker aus dem ganzen Land die Stadt, parallel spielten rund 60 Bands und Solisten im Rahmen des Straßen-Musikfestivals Ba-Da-Boom auf vielen Bühnen in der Innenstadt. "Ich habe viele Dankeschöns erhalten. Musiker sagten mir, sie seien top untergebracht, so etwas hätten sie noch nicht erlebt", zog Organisatorin Gerlinde Gullert ein insgesamt positives Fazit. Ihre 20 Helfer hätten "bis zum Umfallen" gearbeitet.

Doch es gab auch Pannen: Mindestens dreimal stießen Orchester und Straßenmusiker aufeinander - mit unterschiedlichen Folgen. "Die doppelten Gruppen sollten sich abwechseln, das ging nicht anders", sagt Gerlinde Gullert. Die Pannen seien "eine große Katastrophe", die ihr sehr leid täten. Sie würde sich entschuldigen. Am Sonnabendnachmittag stand das Blasorchester Itzehoe vor der Großflecken-Bühne, die Stimmung war ratlos. "Das ist jetzt ein bisschen schwierig, wir hängen in der Luft", sagte Vorsitzende Dörte Boehm. Denn parallel sollte bei Nordsee das Acoustic-Duo "Gentle" spielen - in einer leisen Ba-Da-Boom-Phase. Der Dirigent suchte einen alternativen Platz. Dann stand es fest: Das Orchester spielt doch dort. Frank Franolic und Kirstin Schneider, nur mit einem kleinen Verstärker "bewaffnet", stimmten ihre Schmuse-Balladen von Melissa Etheridge und James Blunt trotzdem an. Zuhörerin Erika Möller hörte ihnen zu, hatte aber auch das Schmettern des Orchesters im Ohr. "Wo soll man denn hinhören? Beide sind ganz toll, aber da hätte man einen anderen Standort wählen müssen", sagte die 65-Jährige aus Neumünster. Davor stand der Spielmannszug SG Kropp vor derselben Situation: Vor Nordsee machte sich "Kind of"-Sängerin Christine Jensen mit sanftem Groove à la "Ain’t no sunshine" startbereit. Kurzerhand marschierten die Kropper zur Mühlenbrücke und gaben dort ihr Ständchen - Musiker regelten das unkompliziert. So wie der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh, der mit dem Spielmannszug TSV Malente um 16 Uhr den Klosterinsel-Auftritt tauschte, weil einige Musiker ab 17.30 Uhr im Landesblasorchester spielten.

"Wir sind doch eine große Musikerfamilie", sagte Dirigent Mathias Jerschnek. Ganz hart erwischte es das B.T. Orchester Bad Bramstedt: Am Sonnabend um 11 Uhr war die Gänsemarkt-Bühne bereits von "Almost Complete" besetzt. Die Suche nach einer Alternative verlief vergeblich, die Musiker reisten ohne Konzert wieder ab - ein Wermutstropfen in dem an sich gelungenen dreitägigen Fest.

Das sah auch Ba-Da-Boom-Organisator Marco Ramforth so: "Die Musiker haben sich wohlgefühlt, es war schön. Unsere Planung war perfekt. Wir hatten intern keine Überschneidungen. Das Landesmusikfest sollte in unseren Lücken spielen, die Zeiten waren abgesprochen. Aber die Absprachen wurden nicht eingehalten."

Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/holsteinischer-courier/artikeldetails/artikel/kollisionen-als-wermutstropfen.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=111&cHash=15f4a16cb9d3a83823c7a6f4698d03da