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In Bredstedt spielt die Musik

Quelle: Husumer Nachrichten v. 19.08.2014

Der Spielmannszug der Stadt richtet aus Anlass seines 90-jährigen Bestehens das Landesmusikfest aus und erwartet über 1000 Gäste

BREDSTEDT Michael Klotzke, der Vorsitzende des Bredstedter Spielmannszuges, und seine Vereinsfreunde haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun. Sie organisieren in ihrer Stadt das Landesmusikfest: Vom 5. bis zum 7. September geben sich 31 Spielmannszüge und Orchester ein musikalisches Stelldichein. Die Hälfte der über 1000 Bläser, Trommler, Fahnenträger und Xylophonisten wird ihr Nachtquartier in der Bredstedter Gemeinschaftsschule aufschlagen - ein riesiges Lager an Luftmatratzen und Schlafsäcken.
An helfenden Händen zur Versorgung besteht in Bredstedt aber kein Mangel. Der Spielmannszug mit seinen 43 Musikern (und weiteren 25 in „Lauerstellung", also noch in Ausbildung) ist

gut vernetzt in der Stadt. Bürgermeister Knut Jessen, ein pensionierter Schulrektor, ist Mitglied im Vorstand des Spielmannszuges. Viele Eltern packen mit an, um die Versorgung der angereisten Musiker und Zuhörer abzusichern. Sponsoren übernehmen die finanzielle Absicherung. Allein die Bühne auf dem Marktplatz, die Technik und die Toilettenanlage schlagen mit fast 10 000 Euro zu Buche. „Das können wir alleine nicht stemmen", sagt Klotzke.
Die Geschichte des Bredstedter Klangkörpers reicht weit zurück. Weil der jährliche Festumzug zum Kinderfest doch bitteschön musikalisch begleitet werden sollte, wurde 1924 der „Spielmannszug des Bredstedter Hand-werkervereins von 1859" aus der Taufe gehoben. Bei diesem etwas sperrigen Namen ist es bis heute geblieben. Der 90. Geburtstag ist denn auch der Grund für die Bredstedter, das Landesmusikfest wieder in die Stadt zu holen.
Der Spielmannszug gilt als einer der profiliertesten im Lande und kehrte auch vom Landesmusikfest 2012 in Neumünster mit einem Siegerpokal zurück nach Nordfriesland. „Den wollen wir verteidigen", kündigen die musikalische Leiterin Sina Paulsen und die 2. Vorsitzende Thekla Thomsen an. Die musikalische Truppe in ihren rot-weißen Uniformen unterhält seit Jahrzehnten gute Kontakte etwa nach Nordrhein-Westfalen und in die Niederlande. Die Impulse waren wichtig: Bredstedt war seinerzeit der erste Spielmannszug in Schleswig-Holstein, der mit den modernen Klappenflöten spielte anstelle der üblichen Alt- und Tenorflöten.
Zur Erweiterung der Klangfarben wurde später auch ein Marsch-Marimbaphon angeschafft. Allerdings: Wegen seines großen Eigengewichtes kommt dieses selten anzutreffende Instrument meist nur noch bei Konzerten im Saal zum Einsatz. Es fehlen die starken Jungs, die das Marimbaphon über längere Strecken tragen können. Der Grund: Viele Ausbildungs- und Arbeitsplätze liegen weit außerhalb der strukturschwachen Region, da fällt es schwer, regelmäßig zu den Übungsabenden zu kommen.
Dafür haben die Bredstedter im Gegensatz zu vielen anderen Spielmannszügen insbesondere in den größeren Städten überhaupt kein Nachwuchsproblem. Zur aktuellen Besetzung gehören 28 Flötisten, zwölf Schlagwerker und drei Stabspieler. Gerade unter den Bredstedter Grundschülern ist es fast Selbstverständlichkeit, das Notenspiel zu erlernen. Aktuell jüngste Musikerin im Spielmannszug ist die neunjährige Flötistin Anneke Petersen, viele ihrer Mitspielerinnen sind nur wenig älter.
Vor 30 Jahren, züm 60-jährigen Bestehen des Spielmannszuges, fand das Landesmusikfest schon einmal in Bredstedt statt. Michael Klotzke erinnert sich: Damals hatte Hans-Hermann Lätari, einer der vielen Vereinsfreunde, die Chef-Organisation für das kleine Verpflegungsdorf auf dem Marktplatz übernommen. Knapp vor Beginn des Festes brach er sich jedoch das Bein, seine Aufgaben mussten ganz schnell auf andere Helfer verteilt werden. Auch diesmal zeichnet Lätari für den Aufbau der Stände verantwortlich. Und alle hoffen, dass er sich diesmal nicht auf die Nase legt und mit gesunden Knochen das Landesmusikfest übersteht.
Udo Carstens

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Husumer Nachrichten v. 09.04.14: Bredstedt wird zur klingenden Stadt

Quelle: Husumer Nachrichten v. 09.04.14

Vom 5. bis 7. September richtet der Spielmannszug das Landesmusikfest aus - er feiert zudem sein 90-jähriges Bestehen

BREDSTEDT Er ist das Zugpferd des Handwerkervereins, der Spielmannszug Bredstedt. In diesem Jahr werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Der Verein wird 90 Jahre alt und ist Ausrichter des Landesmusikfestes. Es findet vom 5. bis 7. September statt. „Wir erwarten rund 1000 Spielleute", so der Vorsitzende, Michael Klotzke. Die Bredstedter dürfen sich auf eine klingende Stadt einstellen. Auf dem Marktplatz wird eine Bühne aufgebaut, auf oder vor der sich die Akteure dem breiten Publikum präsentieren werden. Die Wertungen werden sowohl in den Räumen oder auf dem Außengelände der Gemeinschaftsschule sowie der Grundschule vorgenommen. Das grobe Programm steht. So beginnt das musikalische Spektakel am Freitagabend, 5. September, um 18 Uhr. Etwa zwei Stunden später wird das Jugendblasorchester Rödemis auf dem Markt für Stimmung sorgen. Mit dabei sein werden bereits Spielleute aus vier Zügen. Die anderen reisen Sonnabends an. Am Sonntagmorgen ist ein musikalischer Frühschoppen geplant. Im weiteren Verlauf des Tages wird es neben der Siegerehrung als weiteren Höhepunkt einen Sternmarsch durch die Stadt geben. Für die lieben Kleinen wird der Fiede-Kay-Platz dank Spielmobil des Kreisjugendringes zum Mittelpunkt. „Ich bin sehr froh, dass uns viele Unternehmen aus Bredstedt und der Region unterstützen, denn ohne Sponsoren geht das alles nicht. Für weitere Gönner wären wir dankbar", so der Vereins-Chef.
Derzeit gehören 68 Aktive zum Spielmannszug Bredstedt. Davon spielen 43 im Zug mit. 25 agieren im Nachwuchsbereich. Sie werden im „Stöpselorkesta" ausgebildet. 87 fördernde Mitglieder sorgen mit für das finanzielle Rückgrat. Jeden Freitag wird ab 16 Uhr in der Gemeinschaftsschule geprobt. Die Bilanz des vergangenen Jahres kann sich sehen lassen: 18 Spieltermine, zwei Musikfeste über sechs Tage, 20 zusätzliche Proben, sechs Lehrgänge, aber auch zehn Freizeitveranstaltungen, wie das Maifest, Sommercamp, Oktoberfest oder die Weihnachtsfeier. Weitere Info unter www.szbredstedt.de.                         rah

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Zwickau ist im März Bundeshauptstadt der Chor- und Orchestermusik

Bundespräsident zeichnet Dresdner und Zwickauer Laienensembles aus

Vom 28. bis zum 30. März 2014 ist Zwickau die Bundeshauptstadt der nichtprofessionellen
Musikszene Deutschlands. An diesem Wochenende finden die Tage der Chor- und Orchestermusik
mit rund 800 aktiv Mitwirkenden statt. Einer der Höhepunkte ist die Verleihung der ZELTER- und der
PRO MUSICA-Plakette durch Bundespräsident Joachim Gauck. Stellvertretend für alle

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Wettbewerb MIXED UP: Durch Zusammenarbeit gewinnen!

MIXED UP, der bundesweite Wettbewerb für Kooperationen zwischen Kultur und Schule, geht am 1. Februar 2014 in die zehnte Runde. Gesucht werden Bildungspartnerschaften, die nachhaltig gut zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen, umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen.

Alles weiter findet man auf der Seite des Wettbewerbes unter http://www.mixed-up-wettbewerb.de/

  • Geschrieben von Oliver Breuer (Ministerium für Justiz, Kultur und Europa)

Kulturstaatssekretär Schmidt-Elsaeßer lobt Arbeit des Musikerverbands SH

RENDSBURG. Kulturstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer hat heute (3. November) die künstlerische Qualität, die regionale Verbundenheit und das ehrenamtliche Engagement des Musikerverbands Schleswig-Holstein gewürdigt: „Sie bieten vielen Menschen die Gelegenheit, ihr musikalisches Talent zu entdecken und zu entwickeln. Ohne das vokale und instrumentale Laienmusizieren würden bedeutende musikalische Werke der Vergangenheit und der Gegenwart nur selten für viele Menschen erfahrbar werden“, sagte der Staatssekretär auf der Vertreterversammlung des Musikerverbandes Schleswig-Holstein.

Die nicht-professionelle Kunstausübung sei auch ein Indiz für die aktive künstlerische Betätigung breiter Teile der Bevölkerung. „Egal, wie groß oder klein ein Ort ist, entscheidend ist, wie ein Spielmannszug oder ein Blasorchester das Gemeinschaftsleben der Heimatgemeinde prägt. Bemerkenswert ist auch, wie viele Musikvereinigungen ihre lange Tradition als Fundament für ein vielfältiges und zeitgemäßes musikalisches Leben begreifen. So wichtig Ensembles der Spitzenklasse für unser kulturelles Leben sind: Die Laienmusik ist die Grundlage der Musikkultur“, so Schmidt-Elsaeßer. Einige wichtige Rolle für die  große Spannbreite der musikalischen Stile spielten die Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund. „In der traditionellen Musik sind die Musikgruppen naturgemäß an einer Ethnie, einem Land oder einer Region orientiert. In der neueren populären Musik aber bestehen Amateurbands, deren Musikerinnen und Musiker verschiedener Nationalität oder Ethnie sind und in ihre Musik die Stile der verschiedenen Herkunftsländer einfließen lassen“, so der Staatssekretär.

Der Musikerverband Schleswig-Holstein wurde 1962 gegründet und ist Dach- und Fachverband für rund 150 Musikvereinigungen mit mehr als 200 Ensembles. Der Verband wird mit 28.000 Euro durch das Land gefördert.

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Zusätzliche Stellen für den Bundesfreiwilligendienst im Musikverein über die DBJ

Die Deutsche Bläserjugend (DBJ) erhielt kurzfristig ein Zusatzkontingent für den Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Zum 1.10.2013 kann die DBJ 50 zusätzliche Freiwilligenplätze besetzten.

Interessierte Vereine können sich sofort bei der DBJ anmelden.

Wenn alle Unterlagen bis zum 31.08.2013 bei der DBJ sind, ist ein BFD-Beginn zum 1.Oktober 2013 möglich, sollte es nicht ganz so schnell gehen, aber die Unterlagen sind bis zum 30.09.2013 bei der DBJ, wäre auch ein Beginn zum 1.11.2013 denkbar.

Infomaterial und Anmeldeformular liegen im Downloadbereich der Landesmusikjugend zum herunterladen bereit.